DIE NACKTSCHNECKEN-THEORIE: SO KANNST DU GANZ SCHNELL ERKENNEN, OB JEMAND EIN GUTES HERZ HAT

Schon mal auf eine Nacktschnecke getreten? Erinnerst du dich noch, wie du reagiert hast? Unsere Autorin findet: anhand dessen kann man wunderbar erkennen, ob man mit jemandem befreundet sein möchte oder lieber nicht.

Jetzt haben sie wieder Saison: Nacktschnecken. Sie kriechen auf Parkwegen, Straßen oder im Garten herum. Und passt man nicht auf, kann es schon mal passieren, dass man drauftritt. Ich finde es immer ganz besonders schlimm, wenn ich ein Tierchen erwische, denn meist überleben es die glitschigen Gesellen nicht. Ich habe schon öfter beobachtet, wie Leute reagieren, wenn ihnen der Schnecken-Unfall passiert. Und ich finde, daran kann man wunderbar erkennen, wer ein gutes Herz hat.

Reaktion 1: Die arme Schnecke!

 Wenn jemand mit Mitleid reagiert, weil er die arme Schnecke verletzt oder gar getötet hat, dann zeigt mir das: Der Mensch mag Tiere, er hat ein gutes Herz. Denn ja, in erster Linie hat man aus Versehen einem Lebewesen geschadet. Mir persönlich hängt es sogar noch länger nach, weil es mir einfach so Leid tut, dass ich nicht besser aufgepasst habe.

Reaktion 2: Mist!

Dann gibt es ja Menschen, die reagieren ziemlich neutral. Man hört aber dennoch raus, dass sie nicht gerade erfreut über den Schnecken-Vorfall sind. Da hört man dann ein "Ohje, Mist" oder schlicht ein "Ohhhh". Das ist nicht meine Lieblingsreaktion, aber ich würde sagen, das ist noch okay.

Reaktion 3: Was für eine Sauerei!

Und jetzt kommt die Reaktion, die ich überhaupt nicht mag: Wenn Menschen sich in erster Linie daran stören, wie eklig glitschig das jetzt war und die "Sauerei" womöglich auch noch unter ihren Schuhen klebt. Ja, man kann sich mal kurz schütteln. Aber das sollte doch nicht das größte Problem sein, wenn man ein Lebewesen zertrampelt. Zumindest unmittelbar danach sollte das Mitleid folgen. Sonst heißt das für mich: Dieser Mensch hat einfach null Empathie. Wenn nicht für Schnecken, dann wahrscheinlich auch wenig für Menschen.

Findet ihr übertrieben, meine Interpretation? Wissenschaftlich belegt ist sie natürlich nicht. Und Psychologie habe ich auch nicht studiert. Aber achtet mal drauf. Ich bin mir ziemlich sicher. So ganz verkehrt liege ich nicht, oder?

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